Fiktive politische Briefe

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Der Autor:
Alfred Aigelsreiter,
geboren am 5. August 1954, aufgewachsen und wohnhaft in Mödling, ist gelernter Schriftsetzer, war Korrektor und Werbegraphiker. Er gründete 1981 die Kabarettgruppe "Brennesseln". In den bald 21 Jahren des Bestehens dieser Formation schrieb er nahezu alle Texte, Lieder, Sketches und Conférencen der insgesamt 22 Programme des Polit-Brettls im Alleingang. Das waren in dieser Zeit etwa 550 Liedtexte, Sketches, Szenen, Monologe und Conferencen. In der EDITION VA bENE veröffentlichte er 1994 den Satirenband "Verhiast und zugemoikt". 2001 folgte dann der Bestseller "Wendi-Wolfis Tagebuch". Im Eigenverlag erschienen die Bildbände „Mödling, wie es einmal war“, Band I und II. Alfred Aigelsreiter lebt heute als Autor und Kabarettist in Mödling.


Reihe: "Eine Satire"
Alfred Aigelsreiter
Vom Bärental zum Ballhausplatz
Briefe aus den Niederungen der hohen Politik
Eine satirische Fiktion
Mit einem Vorwort von
Reinhard Tramontana

144 Seiten, Format 19 x 11,5 cm
broschiert
ISBN 3-85167-136-8
€ 19,80 / SFr 36.-
Kurz-Info:
Es mag durchaus sein, daß sich die Lenker und Denker unseres Staates ihre Reden von gewieften Sekretären und gewandten Spin doctors drechseln lassen. Aber wenn sie privat zur Feder greifen, sind sie Menschen wie du und ich. Erst in ihrer privaten Korrespondenz offenbaren sie ihr wahres Ich. Egal ob sie Parteifreunden, ihrem Hund, Therapeuten oder dem Friseur einige Zeilen widmen - hinter jedem Brief steckt überraschenderweise ein Mensch.
Alfred Aigelsreiter, Hausautor des Kabaretts "Brennesseln", bekam Einblick in die private Post unserer Volksvertreter. Ihm eröffnete sich dabei eine neue Welt von Ansichten und Absichten, eine Ansammlung von Anklagen und Wehklagen, ein wahres Füllhorn von Anspielungen und Anwürfen. Unsere Volksvertreter zeigen sich dabei von einer fabulierhaften Brillanz, von einer Sprachgewalt und Formulierfertigkeit, die ihresgleichen sucht. 
In diesem Buch erleben Sie unsere Politiker, wie Sie sie vorher nicht gekannt haben. 

Anstatt vieler Worte
Auszüge aus dem Vorwort von Reinhard Tramontana:

... Wie ich zu meiner Erschütterung feststellen mußte, haben Sie Ihr Augenmerk auf jene Mehrzahl der österreichischen Politiker gerichtet, die uns jahrelang unverbrüchlich davon überzeugen wollten, zumindest in ihrem innersten Wesen ein Mensch zu sein. Ich halte es für zutiefst inhuman, Mitgliedern der erstbesten Gesellschaft den felsenfesten Glauben an sich selbst zu rauben. Sie haben ... diesen weiß Gott oder weiß der Teufel bis zum gestrigen Tag selbstbewußten Individuen etwas vor Augen geführt, was diese niemals hätten sehen wollen: sich.
Sie haben sich des Vergehens der Verletzung des Postgeheimnisses schuldig gemacht und mittels dieser schnöden Methode brüsk enthüllt, daß Repräsentanten unserer Republik insgeheim über ein Gedankengut verfügen ... Sie versuchen nach dem Eindringen in die private Post Prominenter allen anständigen Bürgerinnen und Bürgern dieses Landes weiszumachen, die Mächtigen seien jeder-zeit willens, aus ihrer Mördergrube unauffällig ein Herz zu machen. Sie haben mitunter sogar die Stirn, aus der kostbaren Korrespondenz herauslesen zu wollen, daß manchen Männern die Marie mehr bedeutet als Meriten.
Wie konnten Sie, ein Mensch, der mit beiden Augen mitten im politischen Leben steht, es wagen, jene herabzuwürdigen, zu denen wir alle gelernt haben hinaufzuschauen? ... Da dies nicht nur unsere freiwillig gewählte Staatsverwaltung, sondern auch die aufopfernd nimmermüde Beamtenschaft in ein ihr nicht gerecht werdendes schiefes Licht rückt, muß ich Ihr Werk schärfstens verurteilen ...


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