Lügen ist menschlich 

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Peter Stiegnitz
Der Autor:
Peter Stiegnitz,
1936 in Budapest geboren, Dr. phil., Professor, Ministerialrat im Bundespressedienst, studierte in Wien Soziologie, Philosophie, Psychologie und Ethnologie. Stiegnitz hat bisher 15 Bücher und über 6000 Fachartikel publiziert. Als Begründer der Mentiologie, der Lehre der Lüge, ist er seit vielen Jahren auf diesem Gebiet tätig und gern gesehener Interview-Partner im ORF und im RTL. Er ist ständiger Mitarbeiter mehrerer österreichischer, deutscher und schweizerischer Zeitungen und erhielt für seine wissenschaftlichen Arbeiten zweimal den Theodor-Körner-Preis. In der Edition Vabene hat er bisher "Alle Menschen lügen ..." (1994) und "... Die Märtyrer-Wärter" (1995) veröffentlicht.


Die Lüge

Reihe: "Eine Essay"

Peter Stiegnitz
Die Lüge
Das Salz des Lebens
192 Seiten, Format 13 x 21 cm
Efalin, mit farbigem Schutzumschlag
ISBN 3-85167-062-0
21,90 / SFr 38.-
Kurz-Info:
Wer sich mit der Lüge beschäftigt, setzt sich mit dem Leben auseinander. Ein Leben ohne Lüge ist nämlich eine Lüge ohne Leben: tot. Ergo: Nur Tote brauchen keine Lüge. Somit müssen wir mit der eigenen und mit der fremden Lüge leben. Dieses Buch hilft uns, die Lügen in ihrer vielfältigen Gestalt zu erkennen und - wenn es notwendig ist und wir damit niemandem schaden - sie auch entsprechend einzusetzen. Am Ende dieses Buches kennen wir die wichtigsten Techniken der Lügenbeherrschung, bevor uns selbst die Lüge beherrscht. Der Autor, Begründer der "Mentiologie" (Lehre von der Lüge) geht mit uns - am Rande der Wahrheit und des Ernstes - in den Mittelpunkt des kollektiven und des individuellen Lügengeschehens.

200 LÜGEN TÄGLICH - HITLISTE DER LÜGEN - FRAUEN LÜGEN GESCHICKTER

 
Peter Stiegnitz (Dr.phil. Gastprofessor an der Universität Budapest), Hausautor des Verlages EDITION VA bENE - u. a. "Lüge - Salz des Lebens", erforscht seit über drei Jahrzehnten das Phänomen der Lüge und begründete die "Mentiologie" (Lehre von der Lüge). Nach seiner Definition der Lüge (bewusste Abwendung von der Wirklichkeit) und Bestimmung der moralischen Grenze (bewusste Schädigungsabsicht) stellte auch Stiegnitz, wie US-Psychologen, fest, dass wir alle 200-mal täglich lügen, wobei die meisten Lügen (Komplimente, Flunkern, Notlügen, Ausreden, usw.) harmlos sind.

Die Lieblingslügen (Hitliste) der Männer betreffen die Themen "Auto", "Job", "Freizeit" und "Partnerschaft", die der Frauen: "Gewicht", "Alter", "Partnerschaft" und "Konsum". Da Frauen die Wirklichkeit besser akzeptieren als Männer, lügen sie auch 20 Prozent weniger, dafür umso geschickter.

Fast die Hälfte (41 %) der Menschen lügt, um sich Ärger zu ersparen, um keine Verantwortung für die eigenen (Un-)Taten zu übernehmen; 14 Prozent, um das eigene Leben zu erleichtern, 8 Prozent um geliebt zu werden und 6 Prozent aus Faulheit. Der Rest (31 %) konnte die eigenen Lügen nicht begründen.

Für Stiegnitz ist das Gegenteil der Lüge nicht die Wahrheit, die stets relativ und nur eine "Tochter der Stunde" ist, sondern die Wirklichkeit. Daher bezeichnet er die Wahrheit als die "elastische Schwester der Lüge", da sie sich manchmal mit der Wirklichkeit, manchmal mit der Lüge deckt.

In der Mentiologie unterscheidet man zwischen der "Selbstlüge" (bewusstes Belügen der eigenen Person), der "Fremdlüge" (direktes Belügen einiger weniger Personen) und der "Kollektivlüge" (Belügen einer großen, anonymen Masse).

Das Credo von Peter Stiegnitz: "Gehen wir mit der Lüge ehrlich um."


 

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